
![]() GleisfahrzeugwaagenDer Käufer hat viele Anforderungen - wir erfüllen sie Eine moderne Gleiswaage muss vielen Anforderungen entsprechen: Das wichtigste ist, dass die Waage genaue und zuverlässige Messwerte liefert und eichfähig ist. Das Wägen sollte aber nicht die benötigte Arbeitszeit und damit die Betriebskosten erhöhen. Die Waage muss mit moderner EDV-Technik ausgerüstet sein, so dass die Wägedaten nicht nur gedruckt, sondern auch gespeichert und weiterverarbeitet werden. Es sollte also die Möglichkeit bestehen, das Wägesystem mit anderen EDV-Anlagen zu vernetzen. Die Montage der Waage muss preiswert und schnell erfolgen. Und wer wollte nicht den Service- und Wartungsbedarf so gering wie möglich halten? Wir bieten Ihnen zwei Wägemethoden an - Wägen im Stand und in Fahrt Die Waggons können mit zwei Methoden gewogen werden: im Stand ("statisches Wägen") und in Fahrt ("dynamisches Wägen") - in beiden Fällen natürlich als Zugverband gekoppelt. Beim Wägen im Stand wird jeder Waggon des Zugverbandes auf der Waage angehalten und gewogen. Beim Wägen in Fahrt dagegen wird der Zug über die Waage gezogen und während der Fahrt gewogen. Beide Methoden sind in der Bundesrepublik Deutschland zur Handelswägung zugelassen - und wir liefern auf beiden Gebieten seit Jahren zuverlässige Waagen. Wägen im Stand - sehr genau aber langsam Das Wägen im Stand ist sehr genau, ist aber für den Betreiber der Waage mit einem hohen Aufwand verbunden: jeder zu wägende Waggon muss genau so angehalten werden, dass der ganze Waggon und nur der Waggon allein auf der Waage steht; erst dann kann er gewogen werden. Bei einem langen Zug verlangt dies einen hohen Zeitaufwand und die Aufenthaltszeit der Waggons im Werk bzw. auf dem Rangierbahnhof wird länger. Beim Wägen im Stand darf eine geeichte Handelswaage einen maximalen Fehler von anderthalb Teilwerten haben, d.h. praktisch 75 kg pro Waggon bei einem in Gleiswaagen üblichen Teilwert von 50 kg. Für einen Zug mit 35 Waggons und einem Gesamtgewicht von ca. 1750 t ist der maximale Gesamtfehler dann ca. 2,6 t. Die benötigte Arbeitszeit dagegen ist ziemlich hoch - denn man rechnet mit mindestens einer, wenn nicht sogar zwei Minuten pro Waggon. So dauert die Wägung des Beispielszuges 30 bis 60 Minuten. Vollautomatisches Wägen in Fahrt - genau und schnell Eine Gleiswaage zum Wägen in Fahrt wiegt die Waggons eines Zugverbandes vollautomatisch. Der Zugverband kann aus verschiedenen Waggontypen zusammengesetzt werden - der Wäger braucht nicht vorher zu wissen, wie lang die Waggons sind oder ob sie zwei- oder vierachsig sind. Der Computer, der die Funktion der Waage steuert, erkennt die Länge und die Achsenanzahl jedes Waggons und ermittelt das Waggongewicht entsprechend. Der maximale Fehler einer Mehrbrückenwaage darf bei der Eichung 0,25% des Waggongewichts nicht überschreiten. So beträgt der maximale Fehler für unseren o.g. Beispielzug (mit einem durchschnittlichen Waggongewicht von 50 t) etwa 4,4 t, also etwa das doppelte des Fehlers einer "statischen" Waage. Die Wägung des Zuges ist dagegen viel schneller: Der gesamte Zugverband wird in nur knapp neun Minuten gewogen.
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